Zurück zu Bonaire Reisen

Bonaire Reisetipps | Alles für Ihre Reisevorbereitung

Bonaire Reisetipps

Bonaire Reiseinfos | Eine kleine „Insel unter dem Winde“

Wer eine karibische Insel sucht, die abseits der grossen Touristenströme liegt, der ist auf Bonaire genau richtig. Sie ist zwar grösser als Aruba, doch sehr dünn besiedelt. Bonaire ist eine der drei sogenannten „ABC-Inseln“ und verfügt mit dem Marine Park über eine grosse Attraktion. Tauchen und Schnorcheln sind beliebte Outdoor-Aktivitäten an den Stränden.

Anreise aus der Schweiz

Bonaire Anreise Flug Schweiz

Die Flugzeit beträgt etwa zehn bis elf Stunden. Allerdings werden von Zürich, Bern oder Basel keine Direktverbindungen nach Bonaire angeboten. Durch Zwischenstopps der jeweiligen Airline in Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart oder Amsterdam verzögert sich die Anreise. Der Flughafen auf Bonaire heisst Flamingo International Airport und liegt unweit von Kralendijk.

Einreise und Einfuhrbestimmungen

Die Einreiseformalitäten bei Bonaire Ferien sind für Schweizer Bürger recht komplikationslos. Benötigt wird lediglich ein Reisepass, der noch eine Gültigkeitsdauer von sechs Monaten haben muss. Ausserdem ist ein Rück- oder Weiterreise-Ticket vorzuweisen. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Schweizer beantragen nur dann ein Visum, wenn sie einen Urlaubsaufenthalt von mehr als 90 Tagen planen. Ausreichende Geldmittel sollten vorhanden sein – etwa 500 US-Dollar pro Aufenthaltswoche.

Klima und Reisezeit

Bonaire ist – wie Curacao – eine der „Inseln unter dem Winde“. Also ist auch hier das Klima im Gegensatz zu den „Inseln über dem Winde“ sehr viel trockener. Was darauf zurückzuführen ist, dass Bonaire nicht vom Nordost-Passat beeinflusst wird. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 28 und 31 Grad Celsius am Tag und sinken in der Nacht auf Werte zwischen 23 und 25 Grad. Zwischen Juni und September sind die höchsten Temperaturen zu erwarten. Der meiste Niederschlag fällt im November und im Dezember. Bonaire ist ein Ganz-Jahres-Urlaubsziel. Auch deshalb, weil das Wasser des Meeres stets zwischen 27 und 29 Grad warm ist.

Kinder und Familien

Die kleine Insel gibt sich sehr familienfreundlich. Kinder sind fast überall in den Resorts willkommen. Manche Hotels bieten dem Nachwuchs einen Kids-Club, andere animieren Eltern mit ihren Kindern zu einem Tauchkursus im Swimmingpool.

Religion

Die überwiegende Mehrzahl der Einwohner ist römisch-katholischen Glaubens. Minderheiten sind protestantisch oder jüdisch.

Sprachen

Niederländisch ist die Amtssprache auf Bonaire, doch die Einheimischen unterhalten sich fast ausschliesslich in der Kreolsprache Papiamentu. In den touristischen Zentren kommt man mit Englisch gut zurecht. Wegen der Nachbarschaft zu Venezuela ist auch Spanisch verbreitet.

Strom- und Netzspannung

Steckdosen der nordamerikanischen Norm sind die Regel bei einer Netzspannung von 127 Volt. Deshalb sind entsprechende Adapter mitzunehmen. In einigen Hotels beträgt die Netzspannung 220 Volt.

Sicherheits- und Reisehinweise

Für Bonaire Reisen werden keine obligatorischen Impfungen verlangt. Einzige Ausnahme: Eine Impfbescheinigung, wenn innerhalb der vergangenen sechs Tage ein Land aufgesucht wurde, dass die Welt-Gesundheits-Organisation als Infektionsgebiet für Gelbfieber eingestuft hat. Empfohlen wird eine Impfung gegen Typhus und der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Ein Krankenhaus in Kralendijk sorgt für eine gute medizinische Basisversorgung. Das Risiko, auf der Insel Opfer eines Überfalls zu werden, ist relativ gering.

Telefonieren mit dem Handy

Auf Bonaire dürfen Schweizer Urlauber davon ausgehen, dass ihre Handys funktionieren. Das gilt auch für Smartphone und Tablet. Allerdings ist zu beachten, dass zu den normalen Gebühren nicht unerhebliche Roaming-Aufschläge die Regel sind. Deshalb empfiehlt sich der Kauf eines nationalen Chips. Die Internetbenutzung – auch im Hotel - gehört auf Bonaire, wie in europäischen Ländern, zum Alltag. Es gibt zahlreiche öffentliche Hotspots.

Trinkgelder

Bonaire hebt sich von den Nachbarinseln ab und listet Trinkgelder nicht in Rechnungen auf. Deshalb sollte bei Bonaire Ferien ein zehnprozentiger Zuschlag für Serviceleistungen eingeplant werden.

Verkehr

Um einen Mietwagen fahren zu dürfen genügt das Vorzeigen des nationalen Führerscheins. Ein Internationaler Führerschein erübrigt sich und ist nur dann erforderlich, wenn eine Fahrpraxis von weniger als zwei Jahren ausgewiesen wird. Das Mindestalter zum Mieten eines Autos liegt zwischen 21 und 26 Jahren (je nach Modalitäten des Mietwagenunternehmens). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in geschlossenen Ortschaften 40 km/h und auf Landstrassen 80 km/h. Ampeln sucht man auf Bonaire vergebens. Man fährt auf der rechten Strassenseite.

Währung und Zahlungsmittel

Der US-Dollar ist seit dem 1. Januar 2011 das gesetzliche Zahlungsmittel auf Bonaire. Mit der EC- oder Maestro-Card ist Bargeld an Automaten zu erhalten. Banknoten sollte man in kleiner Stückelung mit sich führen, weil 100-Dollar-Noten nicht immer zu wechseln sind.

Zeitzonen und Zeitverschiebung

Die Zeitverschiebung zur Weltzeit beträgt auf Bonaire minus vier Stunden und wird der Atlantic Standard Time zugeordnet. Die Differenz zur mitteleuropäischen Sommerzeit beträgt minus sechs Stunden und zur Winterzeit minus fünf Stunden