St. Barth Ferien | Eine schöne Insel ohne Steuern und ohne Kriminalität

Allerdings reduziert sich der Reiz dieser Insel keineswegs darauf, dass dies auch ein bevorzugtes Fernreisedomizil der Reichen und Schönen ist. Die Strände sind wunderbar feinsandig und sie werden auch gepflegt. Wo an manchen Küstenabschnitten Europas Badetuch neben Badetuch liegt, so ist St. Barth davon weit entfernt. Hier findet jeder, sofern er dies möchte, ein verschwiegenes Plätzchen in einer romantischen Bucht. Und noch etwas gibt es auf dieser kleinen Insel nicht: Kriminalität! Kaum mehr als sieben Polizisten sind auf St. Barth stationiert - um den ausserordentlich geringen Verkehr zu regeln. Steuern bezahlen die Einwohner dieses französischen Überseedepartements bestenfalls für die Strassenreinigung.

Frankreich verkaufte St. Barth an den Malteserorden

Tagesausflügler kommen zuweilen nach St. Barth - und zwar fast immer per Boot. Auch deshalb, weil der Landeanflug ein gutes Nervenkostüm erfordert. Der Pilot setzt seine Maschine stets knapp hinter dem blauen Meer auf die kürzeste Landebahn der Welt. Doch sie sind erfahren genug, um ihre Passagiere sicher ans Ziel ihrer Träume zu bringen. Dennoch ziehen es viele Gäste vor, die Fähre von St. Maarten aus zu benutzen. Man sieht der Insel nicht an, dass sie eine bewegte Geschichte hinter sich hat und dass sie von Frankreich im 17. Jahrhundert an den Malteserorden verkauft wurde. Ehe die Franzosen zurückkamen, war St. Barth zu einem beliebten Piratennest geworden. Und weil später die Schweden das Eiland gegen Handelsrechte an der Ostsee eintauschten, hiess die Hauptstadt fortan Gustavia - zu Ehren des Königs Gustav III.

Die Yacht des Roman Abramowitsch passt nicht ins Hafenbecken

Nach all diesem politischen Hin und Her beanspruchten die Einwohner von St. Barth in der Neuzeit dann das Recht einer Freihandelszone, was dazu führte, dass die Insel nunmehr ein beliebtes Steuerparadies ist. Wohl auch ein Grund, warum sich zahlreiche Prominente dort niederliessen. So, wie einst der milliardenschwere amerikanische Bankier David Rockefeller und dann der russische Multi Roman Abramowitsch. Dessen Yacht "Eclipse", sie ist die grösste auf den Meeren der Welt, dümpelt nun vor dem Hafen von St. Barth, weil sie dort mit 60 Metern Länge nicht hineinpasst. Daneben ankert oft ein Kreuzfahrtschiff der AIDA-Kette. Urlauber auf der Insel begegnen immer wieder Prominenten aus allen Kontinenten. Dies ist ein Eiland zum Geniessen aber auch zum Sehen und Gesehen werden, ein Badeurlaub der anderen Art. Wir, der Schweizer Spezialist für Fernreisen in die Karibik, verraten Ihnen, wo die Insel am schönsten ist und wo St. Barths Flitterwochen noch bezahlbar sind. Wir geben Ihnen die interessantesten Reisetipps und buchen für Sie die Hotels Ihrer Wahl.